Die Ziele des Kindergartens sind so gewählt, dass jedem Kind gleiche Chancen zu einer positiven Gesamtentwicklung gegeben werden.

Die Kinder sollen:

  • durch Bewegung ihre sprachlichen und sozialen Fähigkeiten verbessern
  • partnerschaftliches, gleichberechtigtes und demokratisches Zusammenleben erlernen und erleben
  • sich als eigenständige Persönlichkeit wahrnehmen und eine positive Eigenwahrnehmung entwickeln
  • lernen, ihre eigene Meinung zu äußern
  • ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Selbständigkeit erlangen
  • eine gewaltfreie Erziehung erleben
  • ihren Bewegungsraum frei wählen dürfen
  • ihrer Kreativität freien Lauf lassen
  • einen reduzierten Umgang mit Konsumgütern erleben und statt dessen lernen, nach alternativen Ideen zu suchen
  • eigene Stärken und Schwächen erkennen und akzeptieren lernen
  • das Zusammenleben von behinderten und nichtbehinderten Menschen erleben
  • geschlechtsneutral aufwachsen

 

Die Kinder sollen den Kindergartenalltag selbst mitgestalten, indem ihre Ideen durch die Erwachsenen aufgenommen und durch Gespräche, Bastelangebote, Bilderbücher usw. vertieft werden (situationsorientierter Ansatz).

Die Kreativität der Kinder fördern wir durch das freie Gestalten. Das heißt, den Kindern werden keine Schablonen o.ä. als Anregung vorgegeben. Sie entscheiden entsprechend ihres Entwicklungsstandes selbst, wie z.B. ihr Apfel aussehen soll. Sie lernen durch Beobachtung anderer Kinder und bekommen -falls notwendig- die Hilfe eines Erwachsenen oder älteren Kindes.


 

Die Eltern sollen:

  • intensiv im Kindergarten mitarbeiten
  • ihre Kinder gewaltfrei erziehen
  • häufigen Kontakt zum Kindergarten suchen
  • sich mit dem Konzept auseinandersetzen
  • die Möglichkeit zu Hospitationen haben
  • bei Bedarf Angebote (im Kindergarten) mit den Kindern durchführen
  • die Kinder ein Stück weit in die Selbständigkeit entlassen
  • mit dem Kindergartenteam positiv zusammenarbeiten

Die Erzieher/innen sollen:

  • jedes Kind mit seiner Persönlichkeit akzeptieren und seinem Entwicklungsstand entsprechend fördern
  • täglich Bewegungsangebote bereitstellen
  • Ansprechpartner/innen für die Kinder sein
  • eine gewaltfreie Erziehung vermitteln
  • auf Wünsche und Bedürfnisse der Kinder eingehen
  • Kinder intensiv beobachten und Entwicklungsdokumentationen erstellen
  • die Beobachtungen als Grundlage für die Arbeit mit den Kindern nutzen
  • Hilfe zur Selbsthilfe geben
  • Flexibilität und Spontaneität zeigen
  • mit dem Elternhaus positiv zusammen arbeiten
  • ansprechbar für alle Eltern sein
  • den Eltern Einblick in den Kindergartenalltag geben
  • neue Teilkonzepte für die Arbeit entwickeln
  • regelmäßig Elterngespräche anbieten
  • Eltern bei der Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen Institutionen behilflich sein